Ernährung und Klima
Zahlen des WWF belegen, dass knapp ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen auf den Ernährungssektor entfallen, über die Hälfte davon entsteht bei der Produktion von tierischen Produkten. Davon abgesehen wird auf mehr als einem Drittel der bewohnbaren Fläche der Erde heute Landwirtschaft betrieben. Die Landwirtschaft ist dabei weltweit verantwortlich für 80 % der Entwaldung, 70 % des Verlusts von biologischer Vielfalt und für 70 % der globalen Wasserentnahme.1
Dieser kurze Absatz zeigt auf, dass unsere alltägliche Ernährung eine entscheidende Rolle im Klimawandel spielt, denn unsere Essgewohnheiten haben einen direkten Einfluss auf die THG-Emissionen und den Ressourcenverbrauch.
Ernährung im STWNO
Nachhaltigkeit in der Hochschulgastronomie ist somit ein zentraler Hebel mit großer Reichweite. In den Einrichtungen des Studierendenwerks Niederbayern/Oberpfalz wird bereits einiges dafür getan, um umweltfreundliche und gesunde Ernährung zu sozialverträglichen Preisen anzubieten. Regionale und saisonale Produkte, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung, Ausbau des veganen Angebots und der Einsatz von Fair-Trade-Produkten sind nur einige der Schritte, die bereits umgesetzt wurden.
Durch diese Maßnahmen leistet das STWNO einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Auch wenn schon vieles umgesetzt wurde verfolgen wir stets neue Pläne und Ziele, um mehr Nachhaltigkeit zu integrieren.
Auf unseren weiterführenden Seiten erfahrt ihr, wie die Hochschulgastronomie aktiv zum Umweltschutz beiträgt und wie auch ihr durch bewusste Entscheidungen im Alltag einen Teil leisten könnt.
Bio-ZertifizierungDie Wahl von Bio-Produkten tut nicht nur uns, sondern auch dem Planeten gut. Die Mensen des STWNO sind schon seit 2010 Bio-Zertifiziert und verarbeiten Produkte von höchster Qualität. Diese Gerichte sind mit dem EU-Bio-Logo gekennzeichnet. | © marrakeshh - stock.adobe.com | ||
TierwohlDas Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz erkennt die Verantwortung, die mit der Nutzung tierischer Ressourcen einhergeht und setzt sich aktiv für das Wohl der Tiere ein. | |||
RegionalitätRegionalität beim Lebensmitteleinkauf spielt eine wichtige Rolle, denn kürzere Transportwege bedeuten weniger CO2-Emissionen. Acht Gründe für Regionalität und eine Auswahl unserer Lieferant*innen wird hier vorgestellt. | © VRD - stock.adobe.com | ||
Gesunde und klimafreundliche ErnährungEine gesunde und klimafreundliche Ernährung ist nicht nur gut für unseren Körper, sondern auch für unseren Planeten. Hier haben wir Informationen zu pflanzenbasierter Ernährung, zu CO2-Bilanzierung, zur Planetary Health Diet, zu Aktionen und noch mehr gesammelt. | © okkijan2010 - stock.adobe.com | ||
MehrwegUm so viel unnötigen Verpackungsmüll in den Mensen und Cafeterien wie möglich zu vermeiden wurden in den letzten Jahren verschiedene Systeme eingeführt. Von Mehrweg-to-go über STWNO-Mehrwegtassen bis hin zu Weckgläsern. | ![]() © Yuliya Furman | ||
Lebensmittelabfälle auf einem MinimumTäglich servieren wir unseren Gästen tausende Gerichte und verkaufen leckere Snacks in den Cafeterien. Das Thema Lebensmittelabfälle ist uns also wohl bekannt. Wie wir diese auf einem Minimum halten, erfahrt ihr hier. | © Fevziie Ryman via Getty Images | ||
Gut zu wissen…
- Auf unseren Speiseplänen und Bildschirmsystemen werden alle Gerichte mit Fleischart, Fisch, vegetarisch und vegan gekennzeichnet
- Klimafreundliche Gerichte werden mit dem KlimaTeller-Logo ausgezeichnet
- Eine CO2-Woke und ein Wassertropfen bringen noch mehr Transparenz in den Speiseplan durch ein Ampelsystem
- Täglich gibt es mindestens ein vegetarisches und ein veganes Gericht in der Mensa
- Wir werden vorwiegend von regionalen Lieferanten beliefert
- Wir benutzen hauptsächlich Rohstoffe ohne deklarationspflichtige Inhaltsstoffe
- Wo möglich, setzen wir auf Mehrweg statt Einweg
- In unseren Betrieben verwenden wir Ökoreiniger
- Auch bei der Berufskleidung achten wir auf Nachhaltigkeit durch Siegel wie "Der grüne Knopf"
Quelle: Vgl. Hrsg. WWF Deutschland „Ernährung innerhalb planetarer Grenzen“ (November 2022) Online abrufbar: https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Landwirtschaft/WWF-zusammenfassung-studien-so-schmeckt-zukunft-besseresserinnen.pdf zuletzt abgerufen 07.03.2025.








